Die Muttergottes von La Salette, wie sie den Hirtenkindern erschienen ist, sitzt, den Kopf geneigt und mit beiden Händen das Gesicht bedeckt, weinend auf einem Stein; sie trägt ein Diadem mit Rosen berankt

Nachrichten über öffentlichen Glaubensabfall

Apostasie in Abu Dhabi

Hier werden nur solche Nachrichten aufgeführt, die den öffentlichen Abfall vom katholischen Glauben und von den Lehren der katholischen Kirche dokumentieren. Die unzähligen Skandale, die im Zusammenhang mit diesem Abfall begangen werden, sind auf den diversen Nachrichten-Blogs zu lesen.

4. Februar 2019

Apostasie in Abu Dhabi: “Gott will die Vielfalt der Religionen” – Ein Dokument über die “Menschliche Brüderlichkeit für Weltfrieden und Zusammenleben” (Quelle: Zenit)

Kommentar:

Dies bedeutet, dass Gott Heidentum, Abgötterei, Götzendienst und Menschenopfer sowie Ketzerei, Blasphemie und Irrtum sowohl im dogmatischen als auch im moralischen Bereich wünscht.

Ist dies nicht ein Schauder erregender Glaubensabfall?

Grundlage dieses Glaubensabfalles sind die von Papst Pius X. verurteilten Irrtümer im (sog. kleinen) Syllabus v. 3. Juli 1907:

  • 58. Die Wahrheit ist nicht unveränderlicher als der Mensch selbst, weil sie sich mit ihm, in ihm und durch ihn entwickelt.
  • 59. Christus hat einen fest begrenzten Lehrinhalt, der für alle Zeiten und alle Menschen Geltung haben sollte, nicht gelehrt, sondern vielmehr eine gewisse religiöse Bewegung eingeleitet, die den verschiedenen Zeiten und Orten sich anpasste oder angepasst werden sollte.

7. Dezember 1965: Gaudium et spes – Das Gift der Freimaurer

29. Die wesentliche Gleichheit aller Menschen und die soziale Gerechtigkeit
Da alle Menschen eine geistige Seele haben und nach Gottes Bild geschaffen sind, da sie dieselbe Natur und denselben Ursprung haben, da sie, als von Christus Erlöste, sich derselben göttlichen Berufung und Bestimmung erfreuen, darum muss die grundlegende Gleichheit aller Menschen immer mehr zur Anerkennung gebracht werden.
Gewiß, was die verschiedenen physischen Fähigkeiten und die unterschiedlichen geistigen und sittlichen Kräfte angeht, stehen nicht alle Menschen auf gleicher Stufe. Doch jede Form einer Diskriminierung in den gesellschaftlichen und kulturellen Grundrechten der Person, sei es wegen des Geschlechts oder der Rasse, der Farbe, der gesellschaftlichen Stellung, der Sprache oder der Religion, muss überwunden und beseitigt werden, da sie dem Plan Gottes widerspricht.

Widerspruch zur kirchlichen Lehre:

Aus dem Lehrschreiben des Papstes Leo XIII.: Humanum genus

Wir kommen auf die bürgerlichen Gesetze zu sprechen. Da vertreten die Naturalisten den Standpunkt, daß alle Menschen das gleiche Recht hätten und unter ihnen in jeder Beziehung völlige Gleichhalt obwalte; ein jeder sei von Natur aus frei; die Menschen einer Autorität unterwerfen zu wollen, die nicht aus ihnen selbst wäre, das heiße, ihnen Gewalt anzutun… Außerdem dürfe der Staat nicht auf dem Boden des Glaubens an Gott stehen. Was die verschiedenen Religionsformen anlangt, so habe man keinerlei Grund, die eine der anderen vorzuziehen, sie seien vielmehr alle als gleich anzusehen. Dass aber diese Anschauungen auch den Beifall der Freimaurer finden, und dass sie das Staatswesen nach diesem Muster gestalten wollen, ist so bekannt, dass man es erst nicht mehr zu beweisen braucht.

siehe auch das Schreiben von Papst Pius IX.: Singulari quidem – Der abscheuliche Irrtum des Indifferentismus

7. Dezember 1965: Gaudium et spes – Folgen einer Irrlehre

22. Christus, der neue Mensch
Da in ihm die menschliche Natur angenommen wurde, ohne dabei verschlungen zu werden (22), ist sie dadurch auch schon in uns zu einer erhabenen Würde erhöht worden.
Denn er, der Sohn Gottes, hat sich in seiner Menschwerdung gewissermaßen mit jedem Menschen vereinigt.

Redemptoris hominis (4. März 1979)

13. Christus ist mit jedem Menschen verbunden
Unser Herr Jesus Christus hat uns selbst auf diesen Weg verwiesen, da – wie das Konzil uns lehrt – „der Sohn Gottes durch seine Menschwerdung sich gleichsam mit jedem Menschen verbunden hat“.

Frage: Wenn Christus irgendwie mit jedem Menschen “vereint” oder “verbunden” ist, wie ist es dann möglich, dass jemand in die Hölle kommt? Antwort: Sie können nicht.

Dies ist ein Widerspruch zur kirchlichen Lehre.

siehe dazu den Beitrag: Das Dogma der Verdammnis zur Hölle

28. Oktober 1965: Nostra aetate – Folgen einer Irrlehre

Die verschiedenen Religionen

Die Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.

Am Ende des Nostra Aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils erklärte Paul VI.:

Alle in dieser Erklärung aufgeführten Punkte wurden von den Konzilsvätern gebilligt. Und Wir, durch die apostolische Kraft, die uns Christus zusammen mit den Ehrwürdigen Vätern gegeben hat, genehmigen, befehlen und begründen es im Heiligen Geist und befehlen, dass das, was auf diese Weise im Konzil beschlossen wurde, zur Ehre Gottes verkündet wird. (Siehe lateinisches Original in Acta Apostolicae Sedis, Bd. 58 [1966], S. 744)

siehe dazu den satirischen Text: Nostra aetate II – Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu Satan